Presseartikel

11.02.2022

Braunschweiger Zeitung thematisiert Wasserqualität des Lappwaldsees

Im Lappwaldsee werden regelmäßig Wasserproben entnommen.

Endwasserstand höher als erwartet - Hinweis auf öffentliche Sitzung des Planungsverbands

Unter der Schlagzeile "Wasserqualität des Lappwaldsees muss verbessert werden" berichtet die Braunschweiger Zeitung / Helmstedter Nachrichten am 1. Februar 22 über das Gewässer zwischen Helmstedt und Harbke. Markus Brich thematisiert die Antwort der Helmstedter Revier (HSR) GmbH auf ein Schreiben, das im Auftrag des Rates der Stadt Helmstedt an die derzeitigen Eigentümer des Geländes adressiert worden war. Darin hatte Wittich Schobert, Bürgermeister und Vorsitzender des Planungsverbands Lappwaldsee die Sorge über die noch unzureichende Wasserqualität zum Ausdruck gebracht.

Die HSR schreibt in ihrer Stellungnahme, dass das Wasser im ehemaligen Tagebau Helmstedt aus Gründen der Erosionssicherung um mindestens einen Meter jährlich ansteigen muss. Deshalb wird zusätzlich zum Grundwasseranstieg unter anderem Wasser aus dem Tagebau Schöningen eingeleitet.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet die HSR mit der Fertigstellung eines Fachgutachtens zur Bewertung der Wasserqualität. Bereits jetzt lasse eine Prognose erkennen, dass die Einleitung von weniger salzhaltigem Sümpungswasser aus dem Tagebau Schöningen-Südfeld, dem Restkohlepfeiler sowie den Elzbrunnen „die beste Option zu einer positiven Entwicklung der Wasserqualität darstellt“, heißt es in den Helmstedter Nachrichten. Es ist deshalb vorgesehen, dass ab etwa 2026/27 nur noch Wasser aus den Elzbrunnen in den Lappwaldsee geleitet wird.

Henning Konrad Otto, Geschäftsführer des Planungsverbands Lappwaldsee, bewertet das Schreiben der HSR gegenüber den Helmstedter Nachrichten folgendermaßen: „Die Antwort ist umfassender als wir es unbedingt erwartet hatten. Aber wir wünschen uns natürlich noch weitergehende Aussagen zu diesem Themenkomplex.“

Otto wies darauf hin, dass beispielsweise entgegen der ursprünglichen Annahme der endgültige Wasserspiegel wahrscheinlich nicht bei einer Höhe von 103 Metern über Normalnull liegen werde. „Je nachdem ob und wie viel dann künftig entwässert wird, könnte der Endwasserstand zwischen 112 und etwa 114 Metern liegen“, so Otto gegenüber der Zeitung.

Die Helmstedter Nachrichten verweisen auf die nächste öffentliche Sitzung des Planungsverbandes Lappwaldsee, in der unter anderem Wasserqualität und Endwasserstand Thema sein werden. Die Sitzung findet statt am Dienstag, 1. März, ab 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus OffIeben, Barneberger Straße 10 statt. Tagesordnung und alle Sitzungsunterlagen sind hier veröffentlicht. Aus Gründen des Infektionsschutzes müssen sich Gäste vorher anmelden.

 

Lappwaldsee-Flyer zum Download

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Länderübergreifende Tagebaugeschichte

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© Helmstedter Revier

Die Region Helmstedt war jahrzehntelang vom Braunkohleabbau geprägt. Der Braunkohlebergbau im Helmstedter Revier reicht zurück bis zum Jahre 1725, in dem der erste Braunkohlefund im damaligen Herzogtum Braunschweig gemacht wurde. Die Helmstedter Braunkohle ist mit 40 Millionen Jahren die älteste in Deutschland. Die    weiterlesen ...

 

Aktueller Wasserspiegel 85,2 m üNN

(gemessen am 1.2.2022)

https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload_pvl/Lappwaldsee/Wasserstand.jpg

See-Info-Schautafeln

Auf den See-Info-Schautafeln am Büddenstedter Weg und auf dem Holzberg in Helmstedt wird der aktuelle Wasserstand im Lappwaldsee dokumentiert.

Wasserstandsanzeige am See

Ende Mai 2020 wurde ein Relikt (Förderbandträger) des Tagebaus im Bereich des ehemaligen Grenzkohlepfeilers am Uferbereich in Harbke hinterlassen, an dem der Wasseranstieg des Lappwaldsees vom Rand abgelesen werden kann.

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Geschäftsführung
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E-Mail: h.k.otto@stadt-helmstedt.de

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Allgemeine Verwaltung, Haushalt & Tourismus
Tel: 05351 - 17 - 2500
anja.kremling-schulz@stadt-helmstedt.de

Ansprechpartner
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Bauleitplanung & Raumordnung
Tel: 05351 - 17 - 5210
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