Presseartikel

21.12.2022

LMBV berichtet: Erosionsrinnen am Lappwaldsee beseitigt

Screenshots "LMBV konkret", Dezember 2022

Regenwasser ist Ursache für Entstehung der bis zu zehn Meter tiefen Rinnen - Sicherungsarbeiten an der Nordostböschung laufen bis Jahresende.

In der aktuellen Ausgabe des Unternehmensmagazins "LMBV konkret" berichtet die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) über Sicherungsarbeiten an der Böschung des Lappwaldsees. Über einen längeren Zeitraum hinweg haben sich am Nordostufer des Gewässers größere Erosionsrinnen gebildet. Auf einem 320 Meter langen Abschnitt im Bereich der Gemeinde Harbke sind die Einschnitte sieben bis zehn Meter tief.

"Um ein weiteres Voranschreiten der Erosionsrinnenbildung in Richtung Hinterland und eine Gefahr für die Allgemeinheit zu verhindern, ist eine Beseitigung der Erosionsrinnen mit anschließender Erosionssicherung geplant. Die LMBV ist als Eigentümerin der Fläche für deren Sicherung zuständig. Das Gelände wurde immer wieder unbefugt betreten und befahren, wie Spuren von Motorrädern im Sand oder zurückgelassene Grillutensilien zeigen", heißt es im Bericht der Unternehmensmagazins.  

Die stark erodierten Böschungsbereiche werden eingeebnet und zu einer Böschung mit einer durchschnittlichen Neigung von 1:5 geformt. Im Zuge der Einebnung werden rund 13.000 Kubikmeter Erde bewegt. "Anschließend werden die tiefsten Erosionsrinnen mit naturnahen Schottermaterial verbaut, wobei etwa 7000 Tonnen Material einzubringen sind. Im zweiten Abschnitt werden kleinere Erosionsrinnen auf einer Böschungslänge von etwa 70 Metern beseitigt. Hier erfolgt ausschließlich eine Verfüllung der Rinnen mit rund 4000 Tonnen Schottermaterial", so "LMBV konkret". Die Arbeiten sollen bis Ende 2922 abgeschlossen sein. 

 

Lappwaldsee-Flyer zum Download

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Länderübergreifende Tagebaugeschichte

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© Helmstedter Revier

Die Region Helmstedt war jahrzehntelang vom Braunkohleabbau geprägt. Der Braunkohlebergbau im Helmstedter Revier reicht zurück bis zum Jahre 1725, in dem der erste Braunkohlefund im damaligen Herzogtum Braunschweig gemacht wurde. Die Helmstedter Braunkohle ist mit 40 Millionen Jahren die älteste in Deutschland. Die    weiterlesen ...

 

Aktueller Wasserspiegel 85,2 m üNN

(gemessen am 1.2.2022)

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See-Info-Schautafeln

Auf den See-Info-Schautafeln am Büddenstedter Weg und auf dem Holzberg in Helmstedt wird der aktuelle Wasserstand im Lappwaldsee dokumentiert.

Wasserstandsanzeige am See

Ende Mai 2020 wurde ein Relikt (Förderbandträger) des Tagebaus im Bereich des ehemaligen Grenzkohlepfeilers am Uferbereich in Harbke hinterlassen, an dem der Wasseranstieg des Lappwaldsees vom Rand abgelesen werden kann.

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