Verhalten am See

Nutzung des Gewässers bleibt noch verboten

Einige Wege am See sind bereits freigegeben, sie können für Wanderungen und zum Radfahren genutzt werden. Es gilt jedoch, Folgendes zu beachten: Es darf sich nur auf den ausgewiesenen, nicht gesperrten Wegen und „Am Petersberg” aufgehalten werden. Das Betreten der Tagebauböschung ist nicht gestattet. Es ist untersagt, zur Wasserkante herunter zu gehen. Die Nutzung des Gewässers ist verboten. Bei Trockenheit besteht im gesamten Bereich Brandgefahr. Um entsprechend sorgsames Verhalten wird gebeten.

Zum Hintergrund: Fläche befindet sich noch in der Bergaufsicht

Die Fläche befindet sich zurzeit im Eigentum der Bergbauträger Helmstedter Revier GmbH und Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und obliegt noch der Bergaufsicht. Bevor von dem Grundstück keine Gefahr für Leib und Leben mehr ausgeht, wird keine Entlassung der Flächen aus der Bergaufsicht erfolgen können. Dabei spielt, zumindest bei den nicht ganz flachen Böschungsbereichen, der Wasserstand eine nennenswerte Rolle. Erst nach Abschluss der Flutung kann das Gelände vollständig aus der Bergaufsicht entlassen werden.

Eine Folgenutzung des ehemaligen Tagebaugeländes am Lappwaldsee setzt voraus, dass bergbautypische Gefahren wie zum Beispiel Rutschungen ausgeschlossen sind sowie eine entsprechende Wasserqualität gewährleistet ist.

Eine öffentliche Teilnutzung der Wasserfläche kann frühestens nach Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses über gesonderte Anträge mit dem Nachweis, dass aus der bergbaulichen Nutzung und der Seeflutung keine Gefährdungen für die speziell beantragte touristische Folgenutzung gegeben ist, von den zuständigen Behörden genehmigt werden.

 

© LMBV/Peter Radke

Lappwaldsee-Flyer zum Download

https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload_pvl/Lappwaldsee/flyer2a.JPG

Länderübergreifende Tagebaugeschichte

https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload_pvl/Lappwaldsee/Geschichte/Grenze_historisch.jpg
© Helmstedter Revier

Die Region Helmstedt war jahrzehntelang vom Braunkohleabbau geprägt. Der Braunkohlebergbau im Helmstedter Revier reicht zurück bis zum Jahre 1725, in dem der erste Braunkohlefund im damaligen Herzogtum Braunschweig gemacht wurde. Die Helmstedter Braunkohle ist mit 40 Millionen Jahren die älteste in Deutschland. Die    weiterlesen ...

 

Aktueller Wasserspiegel 84,29 m üNN

(gemessen am 9.3.2021)

https://www.stadt-helmstedt.de/fileadmin/user_upload_pvl/Lappwaldsee/Wasserstand.jpg

See-Info-Schautafeln

Auf den See-Info-Schautafeln am Büddenstedter Weg und auf dem Holzberg in Helmstedt wird der aktuelle Wasserstand im Lappwaldsee dokumentiert.

Wasserstandsanzeige am See

Ende Mai 2020 wurde ein Relikt (Förderbandträger) des Tagebaus im Bereich des ehemaligen Grenzkohlepfeilers am Uferbereich in Harbke hinterlassen, an dem der Wasseranstieg des Lappwaldsees vom Rand abgelesen werden kann.

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